WAS MACHT EIGENTLICH...DER SENATSAUSSCHUSS A-ILS?

In der neuen Reihe "WAS MACHT EIGENTLICH...?" stellen wir Euch in unregelmäßigen Abständen die Arbeit eines Gremiums oder die mit einem Amt verbundene Tätigkeit am KIT bzw. in der Hochschulpolitik insgesamt vor. Damit wollen wir die teilweise abstrakten und unnahbaren Vorgänge in diesen Bereichen greif- und erfassbar machen. Die akademische und damit auch die studentische Selbstverwaltung sind kein Selbstzweck, sondern müssen ihre Arbeit in die Mitgliederschaft der Hochschule reflektieren und sich von dieser überprüfen lassen. Dies zu erleichtern und wahrhaft umzusetzen ist die Intention hinter dieser neuen Artikel-Reihe.


Die Akademia umgibt sich gerne mit einer Vielzahl von Abkürzen – auch die Ausschüsse des Senats am KIT kommen daran nicht vorbei. Diese werden vom Senat eingerichtet und von diesem mit bestimmten Aufgaben beauftragt, die nicht in voller Länge im gesamten Senat besprochen werden können. Wie in den meisten Gremien der sogenannten akademischen Selbstverwaltung sitzen auch in den Senatskommissionen und -ausschüssen Vertreter der verschiedenen Statusgruppen – Professor*innen, akademischer Mittelbau, nicht-akademischer Mittelbau sowie Studierende. Letztere, also wir, sind leider noch immer in den meisten Gremien stark unterrepräsentiert. Heute soll es um den Ausschuss für Informationsversorgungs-Dienste für Lehre, Studium und Weiterbildung (kurz: A-ILS) gehen, dessen Mitglied ich als einer von zwei Studierendenvertretern bin. Hinter diesem langen Namen verbirgt sich ein Gremium, dass sich mit dem Einsatz neuer Medien in der Lehre und allen damit verbundenen Tätigkeiten befasst, d. h. besprochen werden z. B. die Hörsaalausstattung, Vorlesungsaufzeichnungen, ILIAS und Studierendenportal, e-Learning sowie einiges mehr.

In seiner bisherigen Arbeit hat der erst seit 2012 bestehende A-ILS versucht, eine gemeinsame Position zu diesen Themen zu erarbeiten, die sich in folgenden Arbeits-Schwerpunkten zusammenfassen lässt:

  • Formulierung einer mittel- bis langfristigen medienbezogenen Strategie für das KIT unter Beachtung absehbarer Trends (z. B. Open Access, Cloud Computing, Web 2.0, Internet of Things, e-Portfolios, Social Media)
  • Abgabe von Empfehlungen für Investitionen im Bereich der Medienausstattung
  • Erweiterung der Präsenzlehre um Lehrangebote auf Basis frei zugänglicher, leicht auffindbarer und lernzielgerechter Medienclips
  • Aufbereitung der bereits verfügbaren medialen Dienste über eine eigene KIT-Website für e-Learning an Lehrende und Studierende – siehe elearning.studium.kit.edu
  • Öffnung der KIT-eigenen und im Zusammenhang der universitären Lehre gebräuchlichen Anwendungen (z. B. Learning Management Systeme, Lehrunterlagen als interaktive E-Books, Archive) für eine veranstaltungsübergreifende (ggf. auch weltweit offenen, wie bei OpenCourseWare) Nutzung
  • Konzeption sinnvoller erweiterter Lehrevaluation mit dem Schwerpunkt der Medienthematik

Weitere Berichte zu Ämtern, Positionen und Gremien werden folgen. Solltest Du Fragen zum A-ILS haben, wende Dich an Niklas Horstmann oder schreibe einen Kommentar zu diesem Artikel!

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