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EINLADUNG: ZWEI JAHRE BÜRGERKRIEG IN SYRIEN - ZWISCHEN AUFSTAND UND FLUCHT

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,
liebe Freundinnen und Freunde,

die Berichterstattung über die Situation in Syrien ist zu einem festen Bestandteil in den Medien geworden. Vor genau zwei Jahren begann der Aufstand, der bis heute landesweite Ausmaße angenommen hat und bereits 70.000 Todesopfer forderte. In den Medien wird von Revolution und Bürgerkrieg gesprochen. Doch nehmen wir die Geschehnisse in Syrien in ihrer Dauerpräsenz überhaupt noch wahr? Wir, das sind die Amnesty International Hochschulgruppe, Juso-Hochschulgruppe sowie die Stipendiat*innengruppe der Friedrich-Ebert-Stiftung, sind davon überzeugt, dass die humanitäre Katastrophe in Syrien unsere Aufmerksamkeit erfordert.

Zusammen mit unseren Referent*innen, Podiumsgästen und Diskussionsteilnehmer*innen wollen wir mehr über die Lage der Menschen vor Ort erfahren. Wir möchten eine ergebnisoffene Diskussion über die Menschenrechts- und Flüchtlingssituation in Syrien sowie „unsere“ Rolle und Verantwortung in diesem Konflikt führen. Was können, müssen und dürfen wir alle tun? Welche Appelle sind an die politischen Akteure in Syrien als auch in Europa zu richten, um die Flüchtlingsproblematik in der Region einzudämmen? Welche Perspektive hat Syrien – wie lange wird das Land brauchen, um zur „Normalität“ zurückzukehren?

Dazu haben wir folgende Podiumsgäste eingeladen:

  • Patricia Günther, Hebamme bei „Ärzte ohne Grenzen“ mit Erfahrung in der Flüchtlings-Hilfe in Syrien
  • Jürgen Blechinger, Jurist sowie Flüchtlings- und Islamexperte der evangelischen Landeskirche Baden
  • Ahmad Aboustif, Vorsitzender des Vereins „Karlsruhe hilft Syrien“ und ehemaliger Ausländerreferent des UStA
  • Parsa Marvi, SPD-Bundestagskandidat aus Karlsruhe

Wir möchten Euch dazu einladen, an dieser Podiumsdiskussion

am Freitag, den 15.03.2013 ab 19:00 Uhr im Hörsaal 9 in Gebäude 20.40 des KIT-Campus Süd (Englerstraße)

teilzunehmen und Eure Fragen sowie Meinungen einzubringen. Nähere Informationen findet Ihr im angehängten Flyer und auf Facebook. Wir freuen uns auf Euer Kommen. Gerne dürft Ihr diese Einladung an Interessierte weitergeben. Bitte beachtet, dass das Fotografieren aus Rücksicht auf einige arabischstämmige Studierende, die im Falle einer Identifikation Konsequenzen für die Familien in ihren Heimatländern befürchten müssten, während der gesamten Veranstaltung untersagt ist.

Solidarische Grüße
Eure Juso-Hochschulgruppe Karlsruhe

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