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DER 1. MAI – EIN TAG DER SOLIDARITÄT UND GERECHTIGKEIT

Der internationale Tag der Arbeit ist der Feiertag der Arbeiterbewegung. Jedes Jahr am ersten Mai können Arbeiter*innen und Fürsprecher*innen innehalten und auf die Jahrzehnte des gemeinsamen Einsatzes für mehr Gerechtigkeit und Solidarität blicken. Der erste Mai, der in vielen Teilen der Welt ein gesetzlicher Feiertag ist, gehört insbesondere in diesem Jahr der SPD. Ihr 150-jähriges Jubiläum ist ein besonderer Anlass, die großen Momente der Arbeiterbewegung Revue passieren zu lassen. Das Einstehen für Freiheit und Gleichheit, gegen den Nationalsozialismus und die Diskriminierung hat unsere Gesellschaft zu der gemacht, die sie heute ist. Wir wollen dieses Erbe bewahren und den Gedanken, der die Arbeiterbewegung angespornt hat, weitertragen. Wohlwissend, dass wir Jusos selbst noch viel verändern können und müssen. Auch dieses Jahr nahm unsere Hochschulgruppe an der traditionellen Mai-Demonstration in Karlsruhe teil. Um zehn Uhr begann der Demonstrationsmarsch am Marktplatz mit einigen hundert Menschen und endete schließlich im Stadtgarten. Auf der Seebühne hielten unter anderem Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, sowie Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Festreden. Abgerundet wurde das Ganze mit einer Theateraufführung der DGB-Jugend. Thematische Schwerpunkte waren dieses Jahr die Zerschlagung der  freien Gewerkschaften vor 80 Jahren durch das NS-Regime und der geplante Naziaufmarsch Ende Mai.

Am 25. Mai wollen Neonazis unter dem Motto „Freiheit für alle politischen Gefangenen! Lasst unsere Kameraden frei!“ in Karlsruhe aufmarschieren. Wir werden das nicht dulden, da Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Gerade zum Prozessauftakt der NSU-Morde ist dieser Aufmarsch ein Angriff auf unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft. Das Antifaschistische Aktionsbündnis Karlsruhe (AAKA) ruft deshalb zu einer Gegendemonstration auf, der wir als Juso-Hochschulgruppe ebenfalls beiwohnen werden. Im Studierendenparlament haben wir uns für die Unterzeichnung eines Aufrufs gegen den Aufmarsch der Rechten eingesetzt. Der UStA des KIT und die Juso-Hochschulgruppe sowie viele weitere unterstützen das AAKA. Wir werden am 25. Mai Präsenz zeigen und laden alle ein sich an diesem Tag ab 09:30 Uhr am Bahnhofsvorplatz den Neonazis friedlich in den Weg zu stellen und ihren Aufmarsch zu verhindern!

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Aktionsbündnisses: http://www.antifa-buendnis-ka.de

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